Bali Nyonga Bamenda Dschang Nkongsamba Douala (291 km)
7.4.2010
Am Morgen nach dem Frühstück fühlte sich Silvia leider noch immer nicht fit und wir beschlossen, den Arzt zu konsultieren. Er testete ihr Blut und stellte fest, dass sie Malaria hat. Bis der Befund da war, verging eine halbe Ewigkeit. Er verordnete ihr sofort eine Infusion, die die Schwestern umgehend ausführten. Wir mussten trotz allem die Rückreise starten. Wir waren richtig froh, als Schwester Candida mit uns die lange Fahrt nach Douala machte und sich um unsere Patientin kümmern konnte. Die Infusion musste während der Fahrt zweimal gewechselt werden.
In Nkongsamba machten wir einen kurzen Halt, um die Brillen für die Augenklinik abzugeben. Wir wollten nicht lange in der Hitze warten und direkt weiter ins Spital Douala fahren, wo Silvia sich wieder ausruhen konnte. Gregory düste die lange Strecke und wir machten fast keine Ruhepausen, um das Ziel schnellstmöglich zu erreichen. Um 16 Uhr waren wir in Douala. Dort waren die Schwestern bereits parat und ein Bett zum Ausruhen stand bereit. Wir erfrischten uns ebenfalls mit einem kühlen Getränk.
Um 19 Uhr fuhren wir weiter Richtung Flughafen. Der Flughafen Douala war seit Weihnachten erneut verbessert worden und so hatten wir ziemlich schnell eingecheckt, alle nötigen Formulare ausgefüllt und sassen bald einmal im Flug Richtung Paris.
Nun blicken wir auf unsere 6. Spendenreise zurück. Wir sind froh, ist einmal mehr alles gut verlaufen. Wir hatten keine grösseren Pannen und hoffen, Silvia ist bald wieder auf den Beinen und von der Malaria erholt. Wir konnten erneut an vielen Orten tolle und nützliche Hilfsgüter verteilen. Im Gepäck haben wir unzählige Erinnerungsfotos für uns und unsere Spender.
«Wann kommt ihr wieder?», war die mehrfach gestellte Frage. Im Moment freuen wir uns einfach auf zu Hause. Doch die nächste Reise ist in unseren Köpfen schon gebucht und wird in rund einem Jahr sein...
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