Douala Dschang Nkongsamba Bamenda Bali-Nyonga (291 km)
24.3.2010
Früh um 6 Uhr starteten wir die Reise Richtung Bali-Nyonga, wo der Container auf uns wartete. Am Morgen war die Temperatur noch erträglich. Es war bereits warm, aber noch nicht zu heiss. Wir beluden das Auto mit dem vielen Gepäck und kauften unterwegs Wasser und Brot zur Verpflegung. Schon um 6 Uhr war in Douala viel los. Die Leute strömten zum Markt, obwohl es noch nicht richtig hell geworden war.
Nach ein paar Stunden machten wir Halt, um einen Kaffee zu geniessen, wie wir es immer machten. Es wurde immer wärmer und wir waren froh, war die Luft voller Sandstaub, damit die Sonne wenigstens nicht zu direkt auf uns brannte. Nur hatten wir so leider eine sehr schlechte Sicht. Gegen 15 Uhr hatten wir bereits Bali-Nyonga erreicht. Als erstes fuhren wir zum Compound, um unser Gepäck abzuladen. Danach erfrischten wir uns wie immer bei Doris im Restaurant, wo wir sofort diverse altbekannte Gesichter sahen. Freudiges Begrüssen von allen Seiten, Händeschütteln , Smalltalk hier und Umarmungen da. Alle freuten sich, uns wieder zu sehen.
Um 19 Uhr war für uns das Nachtessen im kath. Spital bereit. Wir fuhren hin und begrüssten alle Schwestern. Die extra für uns zubereiteten Teigwaren schmeckten herrlich. In der Eile hatten wir ganz vergessen, den Container zu sichten und zu begrüssen. Dies holten wir nach dem Abendessen sofort nach. Wir freuten uns, den farbig bemalten Container wieder zu sehen. Anscheinend war er der schwerste aller bisher geschickten gewesen. Beim Abladen hatten sie Mühe gehabt, ihn ans richtige Ort zu bringen. Es hatte viel Kraft und Zeit gekostet, wurde uns erzählt. Von aussen schien alles in Ordnung zu sein.
Für den nächsten Tag war die Ausräumung und Sortierung auf unserem Programm. So verzogen wir uns nach dem Abendessen ins Zimmer, um gemeinsam die grobe Einteilung zu machen. Es waren unglaublich viele Schachteln und Hilfsgüter, die es zu verteilen galt. Wir waren inzwischen von der Reise sehr müde und froh, dass wir bald einmal mit der Liste durch waren und so wenigstens einen allgemeinen Überblick gefunden hatten. Für den nächsten Tag stand viel auf dem Plan, und wir legten uns bald schlafen.