Bali Nyonga
11.04.2009
Am Morgen gab es auf dem Weg zum Container als erstes frische Pofpof. Wir genossen die leicht süsslichen frittierten Teigbällchen. Wie überall wurde auch dies draussen an der Strasse zubereitet. Beim Container angekommen packten wir die grosse Schachtel voller Brillen ein und starteten den Weg Richtung Bamenda. In Bamenda war wie immer jede Menge los. Das Fleisch wurde an einer Marktstrasse umgeladen. Direkt von den Schubkarren angekarrt in den Kofferraum der Taxis, welche es dann ausserhalb der Stadt verkaufen fahren.

Pofpof zum Frühstück. Ni Henry und seine Girls: er hat uns schon oft geholfen, wenn es um Formatlitäten am Zoll ging. Ein triftiger Grund, um in Kamerun zum Vegetarier zu werden ;-)
Schon bald hatten wir Jean, den Optiker, erreicht und freudig begrüsste er uns. Er erzählte, dass er gerade kürzlich an uns gedacht hätte und angerufen habe. Zuhause hat er jedoch nur das Band erwischt, weil wir schon in Kamerun waren. Wir überraschten ihn mit mehreren hundert Brillen und Gläsern für sein Optikergeschäft. Er freute sich riesig über die Unterstützung. Sogleich liess sich Gregory einer Augenkorrektur unterziehen, denn seine Arme waren schon lange zu kurz geworden *smile*... Er staunte, wie gut er mit seiner neuen korrigierten Brille sehen kann. Jean überlegte krampfhaft, wie er sich bei uns bedanken könne, er hätte gar nichts für uns parat gemacht. Für uns war dies jedoch gar nicht nötig und wir freuten uns darüber, dass wir ihm ein wenig helfen konnten.

Jean untersucht Gregory’s Augen. Die hunderten von Brillen erfreuen Jean und helfen ihm, seine Arbeit weiterhin so sorgfältig auszuführen.
Danach fuhren wir zurück zum Container und beluden erneut unser Auto, um nach Bawok zu fahren. Bawok ist ein kleines Dörfchen nahe Bali und es hatte vor zwei Jahren Ausschreitungen zwischen den Einwohnern beider Orte gegeben. Der Grund waren Landrechte gewesen, was ein paar junge Männer für sich beanspruchen wollen. In einer Nacht- und Nebelaktion waren sie nach Bawok gegangen und hatten bis zu 400 Häuser in Flammen gesteckt sowie den ganzen Palast des Fon und seiner Frauen abgebrannt. Es bestand keine Möglichkeit, irgendetwas zu retten, alles war dem Feuer zum Opfer gefallen. Seit dieser Zeit kämpfen all die obdachlosen Leute gegen die Armut an. Es wird krampfhaft versucht, von allen Orten Geld zusammen zu sparen, so dass jetzt wenigstens der Wiederaufbau des Hauses für den Fon hatte beginnen können. Wir trafen die vier wichtigsten Vertreter von Bawok (erfreulicherweise war auch eine Frau mit dabei), welche uns den Schaden zeigten und erzählten, was damals vorgefallen war. Sie zeigten uns auch den abgebrannten Palast, was ein wirklich trauriger Anblick war. Während den zwei Jahren war alles stark überwachsen und darunter sah man abgebrannte Einrichtungsgegenstände, den Palasteingang oder Teile der Mauern. Ein wenig daneben wurde am neuen Palast gebaut, die Mauern und das Dach waren bereits fertig, der Sanitär zog Leitungen ins Gebäude. Der Palast war riesig und mit mehreren Zimmern. Für uns war es ein unverständlicher Anblick, doch andererseits können wir es auch nachvollziehen. Hier gibt es nichts Wichtigeres als den Fon eines jeden Dorfes und für ihn wird als erstes geschaut. Nur er erhält alleine für sich dieses grosse Gebäude. Seine mehreren Frauen erhalten rundherum ihre eigenen viel kleineren Häuschen, wo sie gemeinsam mit den Kindern leben. So spart nun das ganze Dorf, damit der Fon möglichst bald wieder nach Bawok zurückkehren kann.
Wir luden unsere mehrer Schachteln Hilfsgüter ab. Schuhe, Kleider und Spielzeug soll den Leuten ein paar verlorene Artikel ersetzen. Alle freuten sich und versprachen, es gemeinsam unter den Ärmsten zu verteilen. Wir sind jeweils beruhigt und legen Wert darauf, dass mehrere Personen bei einer Verteilung anwesend sind, damit nicht eine Person alles für sich abzügeln könnte und mehrere Ohren hören, wo und für wen es verteilt werden soll.

Bawok freut sich über unsere Hilfsgüter. Schuhe, Kleider, Spielzeug u.v.m.
Danach brachten wir die Hilfsgüter in die Presbyterien School von Bali und instruierten die drei Vertreter der Schule, was in den Kartons mitgebracht worden war. Nebst knapp 100 Schulsäcken für die besten Schüler der Schule konnten wir Schreibmaterial, Fussbälle, zwei komplette Fussballmannschafts-Trikots, Ordner, Einfasspapier, Papier, Klemmhefter, ein Computer, eine Schreibmaschine und Plüschtiere überbringen. Sie freuten sich riesig, bedankten sich überschwänglich und wir verabredeten uns für Montag, wenn die Schule wieder für die Schüler startete, zur Übergabe an die Kinder. Auch der Reverend Father begrüsste uns, bedankte sich für die Hilfe an seiner Schule und öffnete zur Feier des Tages eine Flasche Wein, welche wir gemeinsam genossen. Der grosse Garten des Areals war schön gepflegt und wir spassten damit, dass uns die Mangos direkt vom Baum in die Münder fallen würden, was in der Tat hier kein Ding der Unmöglichkeit ist. Der ganze Baum war voll behangen. Für alle 700 Kinder hat es etwas weiter vom Schulgebäude entfernt eine Toilette und eine Bastmatte für die kleineren Geschäftchen. Wir schauten uns die Gebäude an und freuten uns, sie bald mit Kindern gefüllt nochmals zu sehen. Keines der Schulzimmer hat eine richtige Wandtafel, sondern die Wand wurde geschwärzt und darauf mit Kreide geschrieben, wie wir es schon an vielen Orten gesehen haben. Einfache Holztische und Bänke standen dicht gedrängt aneinander. Selbst im Büro des Headmasters war es eng und fehlte an Schreibmaterialien. So sind hier alle Schulen, es fehlt an allem Möglichen.

Die Ladung für die Presbyterian School Tikali ist bereit. Etliche Schachteln Hilfsgüter sowie Schulsäcke für die Kinder sind bereit für die Kinder.

700 Kinder und nur dieser Ort für’s Pinkeln... Einblick ins Schulzimmer und das Schulzimmer von aussen.
Wir verabschiedeten uns und fuhren zurück, um uns bei Doris eine kühle Erfrischung in ihrem Restaurant zu gönnen. Voller Stolz kam sie mit einem Plastiksack an, in welchem das nächste Menü wartete: Fuchs aus dem Busch. Der Anblick war weniger schön und als sie uns für den übernächsten Tag zum Essen einladen wollte, wurde uns ein wenig mulmig. Trotzdem willigten wir ein, weil wir ihr Angebot nicht ablehnen wollten. Doris war elegant angezogen und hatte ihre Haare frisch machen lassen. Was soviel heisst wie künstliche Haarteile an die eigenen Haare anbringen. Ostern stand vor der Tür und jeder wollte möglichst hübsch aussehen. Mit den farbigen Kleidern konnten wir nicht mithalten, zogen uns trotzdem sauber an und starteten in die Abendmesse zur katholischen Kirche. Vor der Kirche war das Osterfeuer entzündet worden. Die Ostermesse gestaltete sich in mehrere Teilen, bei welchem der Einzug des Pfarrers und seinen Gehilfen stattfand, mehrere Taufen von Erwachsenen Personen, Kerzen anzünden der ganzen Kirchengänger, Lieder singen und musizieren und natürlich auch Beten und Kommunion, wie wir es von zu Hause gewohnt sind. Die Messe dauerte insgesamt 3 Stunden. Es ist nicht unüblich, dass dabei einige in den Kirchenbänken einschlafen oder man die Kirche dazwischen für sein kleines Geschäftchen verlässt und danach wieder zurückkommt. Nach dieser langen Messe wurden wir von den Schwestern erneut kulinarisch verwöhnt, obwohl es schon knapp 22 Uhr geworden war. Danach legten wir uns schlafen, für den nächsten Tag war für 8 Uhr schon der zweite Kirchenbesuch angesagt.

Transport in Kamerun: mit oder ohne Benzin ;-) Kleine Geschäftchen, die wirklich viel anzubieten haben.
12.04.2009
Um 8 Uhr standen wir vor der Presbyterien Kirche in Bali, welche von Schweizern und Deutschen ungefähr 1904 erbaut worden war. Der Bau hatte insgesamt 10 Jahre gedauert. Die Kirche ist auch heute noch in sehr gutem Zustand und wird rege besucht. Von allen Seiten strömten Menschen in die Ostermesse. Mehrere verschiedene Gruppierungen in gleichen Kleidern besammelten sich vor der Kirche. Teils sangen sie schon vor der Kirche und zogen nachher gemeinsam singend ein. Im vordersten Teil rechts neben dem Altar sassen ausschliesslich Männer, welche einen hohen Rang in der Kirche haben. So zum Beispiel auch die Vertreter der Schule. Wir wurden gebeten, uns ebenfalls zu ihnen in die vorderste Reihe zu setzen. Es kam uns zwar etwas speziell vor, doch wir erfüllten ihnen den Wunsch. Alle Kirchengänger jedes Alters waren schön angezogen und die Kirche bis auf den hinterletzten Platz gefüllt. Sogar ausserhalb standen Menschen. Auch diese Messe dauerte etwas über 3 Stunden und als wir sie nach 3 Stunden verliessen, war erst der offizielle Akt abgeschlossen und diverse Menschen blieben noch 2-3 Stunden anwesend und feierten weiter, sangen gemeinsam oder gedachten ihren Verstorbenen. Der Reverend musste die Kirche nach 3 Stunden ebenfalls verlassen, um zu seinen weiteren Messen an anderen Orten zu fahren. So drängte er während der Messe einige Male, die Leute sollen sich beeilen und vorwärts machen. Es fanden Taufen von Babies, Kindern und Erwachsenen statt. Es wurden neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Man sang lautstark Lieder, klatschte, tanzte und Angehörige von Verstorbenen gingen gleich angezogen hinaus, um gesammelt wieder singend in die Kirche einzuziehen und das Opfer für ihre Familien einzusammeln. So verlief die Zeit im Flug, es war immer etwas los und die Kirche voller Leben. Ganz im Gegensatz zu unseren Regionen. Ostern wurde ausgiebig gefeiert. Der Reverend sprach von der Kanzel eindringliche Worte gegen die Korruption, erzählte Geschichten, bläute den Männern ein, weniger Bier zu trinken und veranlasste durch seine diversen Erzählungen des Öfteren auch lautstarkes Lachen unter den Kirchengängern. Seine lebendige Art gefiel allen.
Am Vormittag besuchten wir eine Familie in Bali, welche nebst ihren eigenen Kindern zu knapp 40 Waisenkindern schaut. So haben sie ein schönes Häuschen gebaut, wo diese Kinder ein Zuhause gefunden haben. Knapp die Hälfte aller Kinder war zusammen getrommelt geworden, um für die Übergabe unserer Spenden anwesend sein zu können. Wir durften die Kinder zu Ostern mit etlichen Schachteln voller neuen Kleidern, Schuhen, Plüschtieren beglücken. Alle bedankten sich von Herzen.

Plüschtiere für die Kinder. Waisenkinder vor ihren Spenden.
Den Nachmittag verbrachten wir damit, unseren Sisters die mitgebrachten Hilfsgüter fürs Spital zu erklären sowie einen Drucker für Ihr Büro zu installieren. Sie hatten die Schachteln als erstes in einen Raum gebracht und sich noch gar nicht getraut, zu öffnen. Nach und nach kamen so viele Hilfsmaterialien zum Vorschein, die sie wunderbar gebrauchen können. Teils waren es Güter für ihre Schule, teils für ihr Büro oder fürs Spital. Frottetücher, Kleider, Stoffe, Ordner, Klemmhefter, Büromaterialien, Schreibzeug, Einfasspapier, Operationswerkzeug, Sterilisierungsflüssikeiten, Spritzen, Nadeln, Pflaster, Bibeln, sterile Behälter, Medikamente, Einweghandschuhe, Babywaage, Wasserfarben, Taschenlampen, Kreiden, Wandtafeln, Pinboard, Tassen, Krücken, Gehhilfen, Rollstühle... und und und. Lauter nützliche Hilfsmittel kamen zum Vorschein und bereiteten grosse Freude. Wir waren besorgt darum, alles ans richtige Ort zu versorgen und halfen ihnen bei der Grobsortierung. Die Schulsäcke für den kommenden Morgen waren ebenfalls bereit, wenn die Kinder wieder zur Schule kommen würden. So verging auch dieser Tag im Flug und wir freuten uns schon riesig auf die Schulsackverteilung am nächsten Tag.

Büromaterial, Schreibmaterial, Operationswerkzeug und Babywaage kommen ans Ziel.

Tassen, Tücher und Krücken...
...sowie einige Rollstühle und Gehhilfen. Ashia Geldspende für das Spital Bali-Nyonga.

Esther, Senosja und Felix. Der taubstumme Bursche mit seinem neuen Fahrrad freut sich riesig.
13.04.2009
Auf dem Weg zum Frühstück im Spital trafen wir den taubstummen Burschen, den wir mit einem Fahrrad beglückt hatten. Noch immer strahlte er übers ganze Gesicht. Er war gerade an der Arbeit im Spital und reparierte etwas. Danach nutzten wir die Gelegenheit, um eine grosszügige Geldspende aus der Schweiz für ihr Spital zu hinterlassen, welche Fassungslosigkeit und grosse Freude bereitetete. Nach und nach kamen die Schulkinder zur Schule und besammelten sich klassenweise, um ihren persönlichen Schulsack in Empfang zu nehmen. Die Freude war riesig. Keines der 300 Kinder hatte zuvor so einen Schulsack gehabt oder gesehen. Wir halfen bei der Verteilung und Anpassung und jedes der Kinder rannte zurück zum Klassenzimmer, um aufs Fotoshooting zu warten. Einige Klassen erhielten sogar mit Etui gefüllte Schulsäcke, um ihnen für die weitere Ausbildung Unterstützung zu bieten. Mit Fotoapparat und Filmkamera ausgerüstet gingen wir nebenan zur Schule. Alle Kinder hatten sich ordentlich aufgereiht besammelt, sangen für uns und bedankten sich. Es herrschte ausgelassene Stimmung. Auch wir tanzten und spassten mir ihnen und freuten uns für sie. Wir schafften es gemeinsam mit den Lehrern, alle Kinder für ein Gruppenfoto vor der Schule anzuordnen. Was für ein tolles Bild, alle Kinder in ihrer Schuluniform und mit dem neuen Schulsack. Danach ging es zurück in die Klassenzimmer und wir schauten uns noch in den einzelnen Räumen um. Der Pfarrer, der Schulleiter und die Lehrerinnen bedankten sich ebenfalls herzlichst bei uns und nach ein paar Zeilen im Gästebuch mussten wir schon bald zum nächsten Termin weiter.

Schulsackverteilung in der kath. Schule von Bali-Nyonga. Die Freude ist unbeschreiblich...

Tanzen und Spassen mit den Kindern. Auch die Kleinsten sind heute die Grössten. 300 Kinder dürfen sich heute über einen Schulsack freuen.

Gruppenfoto mit allen 300 Kindern der kath. Schule Bali-Nyonga und ihrem neuen Schulsack. What a happy day...!
Die nächste Verteilung war in der Presbyterien School Tikali, ebenfalls in Bali-Nyonga. 700 Kinder warteten bereits gespannt in ihren Klassenzimmern auf uns und guckten neugierig durch die offenen Fenster, als wir auf den Innenhof fuhren. Sie waren informiert worden, dass heute ein ganz spezieller Tag für sie werden würde. Jedes Kind hatte ein Plüschtier erhalten, die Schulsäcke für die besten Schüler standen säuberlich aufgereiht auf dem Schulhof und die weiteren Spenden für die Schule waren im Büro verstaut. Jedes Kind hatte sein Plüschtier an der Schuluniform oder hielt es in den Händen. Dank einer Spende konnten wir zwei komplette Fussball-Mannschaften mit neuen Trikots und Fussbällen einkleiden. Die Fussballer und Fussballerinnen (was uns besonders freute, dass auch Mädchen hier unterstützt werden) trugen voller Stolz ihre neuen Dress. Zuvor hatte Sorge geherrscht, weil die Schule keinen oder nur einen Fussball hatte. Dank dieser Spende konnten wir gleich mehrere Fussbälle übergeben. Wir besuchten zuerst alle Kinder in ihren Klassenzimmern. Beim Eintreten in die Zimmer standen jeweils alle Kinder auf und begrüssten uns gemeinsam. Der Headmaster stellte uns den Kindern vor und erklärte, dass wir nachher alle gemeinsam auf dem Innenhof ein Fotoshooting erstellen würden. In den engen Holzbänken sassen teils bis zu vier Kinder dicht gedrängt und schauten uns gespannt und freudig an. Die Klassenzimmer waren spärlich eingerichtet und keines der Zimmer hatte eine echte Wandtafel. Die Wände waren schwarz bemalt worden und darüber mit Kreide geschrieben. Einige kleinere Schüler hatten ein Holzbrett bei sich, um darauf Notizen zu schreiben. Danach hiess es Besammlung im Innenhof. In kürzester Zeit waren alle 700 Kinder in Reihe und Ordnung aufgestellt und es herrschte Ruhe und Disziplin. Der Headmaster erklärte den Ablauf und organisierte die Aufstellung fürs Gruppenfoto. Die Kinder sangen, klatschten und tanzten gemeinsam im Chor, uns wurde richtig warm ums Herz, welch eine Freude und was für Dank und entgegen kam. Wir waren glücklich, erneut einen richtigen Spendenplatz ausgewählt zu haben. 1400 Kinderhände klatschten und hielten ihre Spende in den Händen. Den Kindern wurde nochmals mitgeteilt, aus welchem Land diese Spende kommt und dass sie sich bedanken sollen. Bei der nächsten grösseren Prüfung würde nach dem Spender gefragt, sie sollen es sich gut merken :-) Zum Glück hatten wir nebst Fotoapparat noch die Filmkamera dabei, damit wir diese wunderschöne Erinnerung zu Hause jederzeit auffrischen und unseren grosszügigen Spendern zeigen können. Wir mischten uns unter die Kinder und schossen etliche Fotos. Danach stellten sich die zwei Fussballmannschaften in Formation fürs Gruppenfoto und spielten ein paar Runden mit ihren neuen Trikots und Bällen. Auch an dieser Schule herrschte an diesem Tag Ausnahmezustand und der Tag wird uns allen in bleibender Erinnerung sein. Das Highlight unserer Spendenreise war erreicht und wir freuten uns, dass alles so wunderbar geklappt hatte. Als weiteren Höhepunkt für die Schule durften wir noch eine Geldspende überreichen, damit weitere Dringlichkeiten beschafft oder repariert werden können.

Einblick ins Schulzimmer der Presbyterian School Tikali. Die Kinder schreiben auf Holztafeln. Als Dankeschön erhalten wir fröhliche Dankes-Lieder und einen unvergesslichen Tag...

Versammlung und Dankesfeier der Presbyterian School Tikali für Ashia. Alle sind glücklich und freuen sich. Schultaschen, Fussball-Tenüs, Fussbälle, Verbrauchsmaterialien und vieles mehr finden ihr Ziel!

Eine unvergessliche Erinnerung mit den 700 Kindern der Presbyterian School Tikali. Jedes Kind erhielt an diesem Tag ein Geschenk Dank Spendern von Ashia.

Die Fussballmannschaften mit ihren neuen Trikots und Fussbällen. Danke, danke, danke...!!!
Für den Nachmittag stand die letzte Räumung des Containers an, alles sollte bis zu unserer Abreise an Ort und Stelle sein. Bis auf ein paar wenige Schachteln, die für uns bis zu unserer nächsten Spendenreise aufbewahrt werden, konnten wir alles verteilen. Gleichzeitig schrieben wir den neuen Zeitungsartikel und fuhren anschliessend nach Bamenda, um die 6 Zeitungsfotos und den Bericht hoch zu laden. Einmal mehr war es ein Geduldsakt, der 1 1/2 Stunden benötigte. Wir waren froh, als schlussendlich alles ohne Strom- und Internetunterbruch über die Bühne gelaufen war.

Unser letzter Abend in Kamerun und bei den Sisters. Als Abschiedsfeier gibt es Kuchen und eine Flasche Wein :-) Sr. Anne. Gruppenfoto mit allen Schwestern im Spital.
Unseren letzten Abend feierten wir mit den Sisters in Bali. Sie hatten nebst diversen Gerichten auch unsere Lieblingsspeise (Spaghetti) gekocht und einmal mehr verwöhnten sie uns vom Feinsten. Extra für uns war ein riesiger Bananenkuchen gebacken worden. Zwei Kinder, die nebst weiteren Kindern bei den Sisters wohnen, trugen ihn feierlich, singend und tanzend zu uns. Sie bedankten sich bei uns für alles, was wir für sie und ihre Schulkinder getan hatten und es wurde ein rührender Abend mit einer Segnung und einem längeren gemeinsamen Gebet für uns. Für die Spender zu Hause gaben sie uns zwei dick gefüllte Taschen mit Geschenken sowie einen Brief mit. Nach weiteren gemeinsamen Gruppenfotos und einer Verabschiedung im Dorf bei unseren Freunden legten wir uns früh schlafen, um am nächsten Tag um 5 Uhr für die Heimreise in die Schweiz fit zu sein.