Zürich Paris Douala Limbe
25.12.2008 (reine Flugzeit total etwa 7 1/2 Stunden, 62 km Autofahrt Douala Limbe)
Endlich ging die monatelang geplante Reise nach Kamerun zum dritten Mal los. Unser Flug via Paris dauerte 1 Stunde länger als vorgesehen. Wieder einmal waren zu viele Koffer für die Anzahl Passagiere und in mühsamer Arbeit wurden die falschen Koffer gesucht, bis wir endlich den Flug nach Douala antreten konnten.
Der Flug verlief soweit problemlos und Douala empfing uns mit der gewohnten schwülen Hitze von 30 Grad und knapp 80% Luftfeuchtigkeit. Schon der Geruch erinnerte uns daran, endlich wieder in Kamerun zu sein.
Das Anstehen an der Gelbfieber-/Passkontrolle dauerte entsprechend auch wieder seine Zeit, da gleichzeitig zwei grosse Flieger gelandet waren. Nach 1 Stunde hatten wir diese erste Hürde geschafft und begaben uns zum Fliessband, das unsere Koffer bringen sollte. Ein riesiges Gedränge und Gewühl, in der hintersten Ecke eine unüberschaubar grosse Kofferbeige kreuz und quer, die allmählich den Weg aufs Fliessband fand. Nach rund 1 Stunde hatten wir unsere 4 riesigen Koffer endlich wohlbehalten gefunden. Wir begaben uns damit zum Ausgang, den wir erstmals ohne einheimischen Empfang absolvierten. Das Gedränge war extrem, alle quetschten sich nach draussen. Ich fand den Weg hinter einem weissen Mann, der im Rollstuhl war. Als seine vermutete Begleitung konnte ich zwischen den Kontrollen durchschlüpfen, ohne die Koffer-Tickets zu zeigen und vor allem ohne die Koffer zu öffnen. Felix kam kurz nach mir ebenfalls ohne weitere Probleme durch, wir waren glücklich, dass nichts «gefilzt» worden war und draussen empfing uns Andreas mit zwei schwarzen Fahrern und dem riesigen Bus, der uns abholte. Mit uns kamen noch 5 weitere Schweizer (Verwandte von Andreas) zeitgleich mit einer anderen Fluggesellschaft an. Gemeinsam machten wir uns in der abendlichen Schwüle auf den Weg nach Limbe, der mir dieses Mal sehr lange vorkam. Wir waren müde und vor allem sehr durstig. Gegen 10 Uhr Abends erreichten wir unser Guesthouse, in dem wir für die erste Nacht einquartiert wurden. Das Guesthouse ist gross und geräumig mit einem grosszügigen Garten rundherum.

Im Guesthouse von Limbe.
Danach trafen wir uns mit unserem Fahrer Gregory und seinem Freund (der ebenfalls Felix heisst und den wir noch vom letzten Jahr kennen). Mit ihnen tranken wir noch ein zwei Bier, erzählten ihm die ganzen Ereignisse im vergangenen ersten «Ashia-Jahr» und assen eine Kleinigkeit, bevor wir uns um Mitternacht schlafen legten. Dass die Koffer unüberschaubar gepackt worden waren und mittlerweile überall etwas im Zimmer herumlag, störte uns nicht mehr. Hauptsache, wir hatten (fast) alle Mitbringsel irgendwo unterbringen können. Sehr schnell schliefen wir ein. Das Empfangskomitee in Form einer grösseren Spinne war vorher noch beseitigt worden ;-)